11 Trips, die du in deinen 20ern unbedingt erleben solltest

Die 20er sind die Jahre der Abenteuer, der Selbstfindung und jede Menge Spaß. Man weiß, was man will und man hat unzählige Möglichkeiten. Ich bin sowieso ein sehr positiv gestimmter Mensch, doch habe ich in meinen 20ern das Leben voll ausgekostet. Ob auf Weltreise, beim Solo-Backpackern, dem Leben im Ausland oder dem Roadtrip an der Küste: die 20er waren ein absolutes Highlight voller Erlebnisse, die mich sehr geprägt haben und ewig begleiten werden.

11 Abenteuer, die du in deinen 20ern erleben solltest

1) Ein Auslandssemester machen

Beim Studium im Ausland lernt man so viel über sich selbst, lernst selbstständig zu werden und erfährt viel über eine andere Kultur und das Leben im fremden Land. Über die Uni und deren Partneruniversitäten hat man viele spannende Länder zur Auswahl für die Erfahrung im Ausland. Nutzt diese unbedingt! Ich war zwei Semester in Schweden: einmal in Nordschweden und in Südschweden. Beide Erfahrungen waren einmalig und möchte ich unter keinen Umständen missen.

Weiterlesen: Hier findet ihr alles, was ihr für die Bewerbung für ein Auslandssemester wissen müsst.

schweden umea auslandssemester

2) Ein Auslandsjahr im Land der Wahl

Ein Auslandsjahr oder „Gap-Year“ ist für’s Leben sehr bereichernd, prägt ungemein und ist für den Job meist sehr wertvoll. Denn es ist meiner Meinung nach nicht richtig, dies als „Lücke“ im Lebenslauf zu sehen. So ist besonders diese Zeit für Viele eines der wichtigsten Jahre im Leben. Auf einer solchen Auszeit lernt ihr wichtige interkulturelle Kompetenzen, erlangt Sprachkenntnisse, stärkt euer Kommunikations- und Organisationstalent, lernt mit Budget umzugehen, wachst an Momenten, wodurch ihr soziale Kompetenzen erlernt und Diplomatie. Alles Dinge, die ihr jedem Personalbereich an vielen Beispielen positiv zeigen könnt. Viele machen solch ein Auslandsjahr in Neuseeland oder Australien. So ist es in diesen Ländern einfacher ein Working Holiday Visum zu bekommen. Doch auch Kanada oder Japan sind interessante Länder für eine Work & Travel Erfahrung.

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3) Ein Roadtrip an der Westküste Australiens

Ich habe schon viele Roadtrips gemacht: in Neuseeland, Irland oder Island. Doch der Roadtrip entlang der Westküste Australiens hat mich stärker beeindruckt, als ich damals dachte. Ein endloser Horizont, für Stunden eine nie endende Straßen und mittendrin: wir. Die Natur ist sehr vielseitig, atemberaubend und so ganz anders als Neuseeland. Bei einem Roadtrip gibt es immer viel zu lachen, viel zu sehen und die richtige Playlist will wohl überlegt sein. 

roadtrip westaustralien

4) Karneval in Brasilien feiern

Nun habe ich schon zwei Mal Karneval in Brasilien gefeiert und jedes Mal war es besonders. Die Brasilianer*inen sind laut, sprühen vor Lebensfreude und das Samba-Tanzen wird ihnen in die Wiege gelegt. Karneval in Brasilien ist laut, voll und ein riesen Straßenfest, bei dem es sich lohnt einmal dabei zu sein. Es wird gesungen, getanzt, gefeiert. Beim ersten Mal in Brasilien liefen meine Freundin und ich sogar bei der Parade in Sao Paulo mit. Bei der zweiten Reise durch Brasilien feierten wir selbst Karneval in Recife, im Norden des Landes.

5) Eine Solo-Reise machen

Alleine zu reisen macht häufig Angst. Ich selbst hatte auch großen Respekt, als ich von meinen Freunden an der Ostküste Australiens aufbrach, um mein Solo-Backpacking Abenteuer an der Westküste, auf Bali und in Süd-Ost-Asien zu starten. Doch alleine zu reisen ist eine der schönsten Erfahrungen gewesen. Ich habe so viel über mich selbst gelernt, viele neue Menschen kennengelernt und war generell viel offener, toleranter und entspannter mit vielen Dingen. Hier findet ihr die Highlights meiner Weltreise alleine.

westkueste australien

6) Volunteering

Freiwillig oder ehrenamtlich zu arbeiten muss nicht unbedingt im Ausland sein. Auch in der eigenen Stadt gibt es viele Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen. Sei es bei der Tafel, sei es als registrierter Foodsharer, bei der Flüchtlingshilfe, im Altenheim oder beim Nachhilfe geben des Nachbarjungens. Auf meiner Weltreise habe ich mich dazu entschieden ehrenamtlich bei einem Forschungsinstitut für Meerestiere, mit dem Fokus auf Delfine, zu arbeiten. In Bunbury in Westaustralien leben die Delfine in einer Bucht und kommen fast täglich ans Ufer, um mit den Menschen zu interagieren. Die Zeit in Bunbury war für mich eine einmalige Erfahrung und ich durfte sehr viel über Delfine und andere Meeresbewohner lernen.

7) Durch Süd-Ost-Asien backpacken

Obwohl Asien für mich ein kleiner Kulturschock war, ich mich erst an die Hitze und die andere Sprache gewöhnen musste, so war es doch eine ganz besondere Zeit. Ich lernte so viele tolle Menschen kennen, durfte Elefanten aus der Nähe beobachten, tiefe Gespräche führen und meine Perspektive auf viele Dinge ändern, indem ich eine neue Kultur kennenlernte. Ich besuchte verschiedene Tempel, übernachtete eine Nacht im Dschungel, probierte lokales Essen, feierte auf der Full Moon Party in Koh Phangan und lernte das „wahre“ Backpacker-Leben kennen. Eine einmalige Erfahrung!

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Thailand Tiger Cave Temple Krabi

8) Im Ningaloo Reef oder Great Barrier Reef schnorcheln

Die Unterwasserwelt ist eine komplett andere Welt und ist geradezu magisch. Man geht unter Wasser, blendet alle Geräusche aus und ist nur bei sich und dem Meer. Ich persönlich bin kein Fan von Tauchen, doch dafür umso mehr vom Schnorcheln. Das Great Barrier Reef ist ein wenig weiter weg von der Küste, während das 250 km lange Korallenriff vom Ningaloo Reef direkt vor der Küste liegt. Mit der Schnorchelbrille lassen sich hier Delfine, Riffhaie, Schildkröten, unzählige Arten von Fischen und Korallen und in der Saison sogar Buckelwale und Walhaie entdecken.

9) Aus einem Flugzeug springen

Viele Jahre wollte ich einen Skydive in Neuseeland machen. Doch davon mal abgesehen, dass ich natürlich nicht jedes Jahr nach Neuseeland komme, hinderten mich zwei Gründe daran: Geld (so ein Skydive ist in Neuseeland teuer) und natürlich bin ich nicht jedes Jahr auf der anderen Seite der Welt. Doch während meiner Weltreise fasste ich all meinen Mut zusammen und doch klappte es wieder nicht. Erst beim dritten Anlauf konnte ich endlich in Taupo aus dem Flugzeug springen. WAS für ein Erlebnis! Die ersten 10 Sekunden schrie ich laut, dann genoss ich die Aussicht und schneller, als ich schauen konnte, war es auch schon wieder vorbei und ich voller Endorphine.

skydive_taupo_neuseeland

10) Eine mehrtägige Wanderung in die Berge machen

Vor diesem Abenteuer hatte ich so Bammel, dass ich sie sogar beinahe abgesagt hätte. Wie gut, dass ich es nicht getan habe, denn ich entdeckte eine neue Liebe, sogar zwei: das Wandern und die Berge. Drei Tage wanderte ich 56 Kilometer entlang des Kepler Tracks, einem der Great Walks in Neuseeland. Mit meinem Wanderbuddy Tilo erlebte ich viele Jahreszeiten, unbeschreibliche Ausblicke und viele Momente der Ruhe und Dankbarkeit. Hier findet ihr die schönsten Wanderungen in Neuseeland.

kepler track

11) Eine Tour auf dem Wasser

Sei es mit einem Segelboot durch die Bay of Islands in Neuseeland, den Whitsundays in Australien, mit dem Katamaran auf dem Mittelmeer, dem Kayak in der Bucht in Brasilien, Stand-Up Paddling in Hamburg oder dem Kanu auf der Lahn. Vom Wasser aus sieht die Landschaft gleich anders aus, vielleicht spottet man sogar Delfine (auf der Lahn natürlich nicht), man ist aktiv und erlebt seine Zeit sehr intensiv. Den Tag auf dem Wasser zu verbringen, an den schönsten Orten anzuhalten und mit dem Schaukeln des Schiffs einzuschlafen, ist eine ganz besondere Erfahrung.

Aber vorsicht: informiert euch am besten vor der Reise über den Schadstoffausstoß der Boote. Beispielsweise gibt es in Amsterdam mit nachhaltigem Strom betriebene Boote. Definitiv nicht zu verwechseln mit Kreuzfahrtschiffen, die neben Langstreckenflügen hohe Umweltbelastungen mit sich tragen. Nur im Vergleich: eine Karibiktour mit dem Kreuzfahrtschiff stößt bis zu 7,7 Tonnen CO2 aus. Beim Stand Up Paddling, Kayaken und Kanu fahren seid ihr umweltbewusster unterwegs.

neuseeland erlebnisse

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