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EIN ROADTRIP DURCH ISLAND – FULL GUIDE UND REISE-ROUTE

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Selbst wenn ich heute an Island denke, bin ich immer noch verzaubert. Dieses Land hat mich einfach in seinen Bann gezogen – und das ging schneller als gedacht! Ein wenig hat es mich doch an Neuseeland erinnert, mit der Lava-Landschaft, dem satten Grün, der Gemütlichkeit der Isländer und den atemberaubenden Landschaften. Keine Frage, Island erlebt momentan ein Tourismus-Hoch, aber das auch aus sehr gutem Grund. Falls auch ihr eine Reise nach Island plant – heute gibt’s meinen großen Guide mit Reiseroute, Unterkunft-Tipps, Restaurants, Kostenaufstellung und vielen Tipps!

EIN ROADTRIP DURCH ISLAND – FULL GUIDE, REISE-ROUTE, KOSTEN & TIPPS

Alle Preise sind aus der Nebensaison – Wir reisten vom 1. Mai bis 14. Mai. Meist geht die Hauptsaison ab dem 15. Mai los.

Station 1: DIE HAUPTSTADT REYKJAVIK

TO DO: Erst einmal in Reykjavik angekommen, nehmt euch auf jeden Fall ein wenig Zeit die Stadt zu erkunden. Wir haben es am Ende schwer bereut, zu wenig Zeit für das gemütliche Städtchen zu haben. Hier gibt es so viel zu entdecken, denn Reykjavik ist so ganz anders als die anderen europäischen Städte.

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MUST DO: Steht wohl auf so gut wie jeder Bucketlist – die blaue Lagune. Das Geothermal Bad liegt circa 40 Minuten entfernt von Reykjavik und ist mit dem Auto gut zu erreichen. Doch es gibt auch viele angebotene Touren! Es ist etwas ganz besonderes, im heißen Wasser zu schwimmen, während die Außentemperatur bei 4 Grad liegt. Wenn ihr ein bisschen weiter raus schwimmt, habt ihr sogar vielleicht mal einen Moment für euch und könnt die umliegende Natur in vollen Zügen einatmen. Hier könnt ihr meinen Artikel über vier Hot Pools in Island nachlesen!

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UNTERKUNFT: Die erste Nacht kam unser Flug erst gegen Mitternacht in Island an und so suchten wir uns die erste Unterkunft nahe des Flughafens. Wir schliefen im Svitan Guesthouse! Es war wirklich keine zehn Minuten vom Flughafen entfernt, die Zimmer waren sehr sauber und gemütlich. Preis: circa 50 Euro für das Doppelzimmer inkl. Frühstück

In Reykjavik direkt haben wir im Hotel Lotus übernachtet und waren sehr zufrieden. Die Unterkunft ist einfach, aber sehr schön. Man hat viel Platz, die Besitzer sind unheimlich freundlich und hilfsbereit und das Frühstücksbuffet kann sich sehen lassen! Preis: circa 95 Euro für das Doppelzimmer inkl. Frühstück

Besonders schön und hipster soll das Kex Hostel in der Stadt sein. Hier könnt ihr es euch genauer anschauen!

ESSEN: Unbedingt ins vegane Restaurant Glo gehen – wir mochten es so gerne, dass wir auf dem Rückweg sogar noch einmal vorbei gekommen sind! Super lecker! Preis für einen großen selbst zusammengestellten Salat: circa 13 Euro.

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Station 2: DER GOLDEN CIRCLE

ROUTE: Reykjavik > Golden Circle > Borganes/Reykjavik (abhängig davon, wo ihr übernachten möchtet)

TO DO: Die bekannte Touristen-Strecke, der Golden Circle, zeigt euch direkt die ersten Highlights von Island. Wir starteten die Route im Süden mit der Besichtigung des Kerið – einem Kratersee!

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Weiter ging unser Weg zum Geothermalfeld Haukadalur. Circa alle fünf Minuten spritzt der Geysir bis zu 80 Grad heißes Wasser in die Höhe – also steht nicht zu nahe! Wenn euch der Beifall der Zuschauer ein wenig ablenkt, wandert hoch auf den Hügel. Hier könnt ihr in aller Ruhe das Spektakel beobachten – und die umliegende Aussicht!

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Die nächste Station auf dem Golden Circle ist der Gullfoss Wasserfall – hier bietet sich ein Wahnsinns Panorama! Steigt unbedingt noch die Treppen hoch, um die Wasserfälle von oben zu sehen. Auf dem Rückweg nach Reykjavik solltet ihr noch dem Pingvellir Nationalpark einen Besuch abstatten – ein magischer Ort. Ich habe nur darauf gewartet, dass hinter irgendeiner Ecke eine Elfe hervor fliegt. Wer den Tag entspannt ausklingen lassen möchte, kann ihn mit Ausblick auf den Nationalpark in den Fontana Baths genießen. Hier habe ich euch schon einmal von den Fontana Baths erzählt.

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UNTERKUNFT: Wir haben in Borganes im Hotel Hafnarfjall übernachtet. Das Hotel ist in Renovierungsarbeiten und trotz des überaus freundlichen Personals, des tollen Ausblicks auf den See und des sehr leckeren Frühstücks – kann ich es euch noch nicht besten Gewissens empfehlen. Dafür ist es schon ein wenig modrig und renovierungsbedürftig – laut den Bildern im Internet können wir aber auch einfach Pech mit dem Zimmer gehabt haben. Ich bin gespannt, wie sich das Hotel noch entwickelt!

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ESSEN: In Borganes gibt es einen kleinen Asiaten, das Matstofan, das von außen ganz unscheinbar wirkt. Doch innen ist es voll und viele Einheimische essen hier. Es ist für isländische Verhältnisse recht günstig und das Essen ist lecker! Preis: circa 12 Euro für gebratenen Reis mit Gemüse.


Station 3: DIE WASSERFÄLLE HRAUNFOSSAR

ROUTE: Borgarnes > Hraunfossar > Halbinsel Snaefellsness (bsp. Grundarfjörður)

TO DO: Wir sind direkt abends noch nach Borganes gefahren, doch hätte ich im Nachhinein gerne mehr Zeit für eine Wanderung durch den schönen Pingvellir Nationalpark gehabt. Dies kann man also am heutigen Vormittag machen, denn von Reykjavik ist der Weg nicht weit.

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Danach geht es in den Norden am Fjord Hvalfjördur vorbei zu den Wasserfällen Hraunfossar. Hier passiert ihr einmal einen Tunnel – Kosten: circa fünf Euro. Die hunderten kleinen Wasserfälle scheinen einem über tausend Jahre alten Lavafeld zu entspringen und der Anblick ist so schön. Wer möchte, kann danach noch den Weg zum Gletscher Langjokull antreten. Hier werden immer viele Touren angeboten und ich bin mir sicher, es ist einmalig. Bei uns war die Straße leider noch gesperrt, also informiert euch vorher, ob ihr hinfahren könnt! Zum Nachmittag geht’s dann in Richtung der Halbinsel Snaefellsnes in den Westen. Wer noch fit ist und die Augen noch lange wach halten kann, der kann sich den Sonnenuntergang beim Berg Kirkjufell anschauen!

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UNTERKUNFT: Wir übernachteten im Hostel in Grundarfjördur. Es war alles sehr sauber, doch nach den vielen positiven Rezensionen im Internet waren wir trotzdem ein wenig enttäuscht. Das Zimmer war sehr klein und im Verhältnis zu unseren anderen Unterkünften recht teuer. Wen das nicht stört – hier könnt ihr in aller Ruhe kochen und auf dem Sofa entspannen. Preis: circa 90 Euro die Nacht im Doppelzimmer ohne Frühstück.

ESSEN: Wir aßen super lecker im Laki Hafnarkaffi am Hafen – sehr gemütlich, leckere Pizza und die Preise sind anständig. Leitungswasser gibt es in Island übrigens überall gratis dazu! Preis: circa 13 Euro.


Station 4: DIE HALBINSEL SNAEFELLSNES

ROUTE: Den Westen der Halbinsel Snaefellsnes

TO DO: Wenn ihr zur richtigen Saison hier seid (ab 14. Mai) könnt ihr von Grundarfjördur aus eine Whale Watching Tour machen – das soll von dort aus besonders schön sein! Ansonsten ist der Berg Kirkjufell und seine Wasserfälle Kirkjufellfoss keine zwei Minuten entfernt. Hier könnt ihr entspannt spazieren gehen, die Wasserfälle bestaunen und Island-Ponys beobachten.

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Weiter geht es dann ganz in den Westen der Halbinsel nach Öndverðanes zum Leuchtturm. Hier geht es auf und ab durch altes Lava-Gestein. Wer möchte, kann noch bis zum Gletscher Snaefellsjökull fahren. Wir konnten uns nicht entscheiden, ob der Weg dorthin eine F-Road war, die man nur mit Allrad-Antrieb befahren darf – deswegen haben wir es gelassen. Den Rest des Tages könnt ihr die Halbinsel erkunden oder nach Stykkisholmur fahren – dort soll es direkt am Meer Hot Pools geben.

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UNTERKUNFT: Gerne könnt ihr auf der Halbinsel eine zweite Nacht verbringen – entweder in der selben Unterkunft oder einer anderen.

ESSEN: Nicht ganz so teuer, wurde uns stets das Restaurant RuBen direkt auf der Hauptstraße in Grundarfjördur empfohlen.


Station 5: DER KLEINE ORT HVAMMSTANGI

Route: Grundarförður > Hvammstangi

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TO DO: Am nächsten Tag geht der Roadtrip weiter in den Norden Islands. Wer ein paar mehr Tage Zeit hat als wir und zur richtigen Zeit in Island ist, sollte unbedingt die Westfjorde erkunden. Die sollen wunderschön sein! Wir haben die Zeit mit den Island-Ponys und meinem neuen Freund Buddy verbracht, doch kann man nördlich von Hvammstangi noch viel anderes entdecken und den Blick auf das Meer genießen. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr hier vielleicht sogar Wale sichten!

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UNTERKUNFT: Wir übernachteten in den Hvammstangi Cottages – in kleinen, gemütlichen Holzhütten oberhalb des Ortes. Sehr ruhig gelegen und die Hütten sind super zum selbst versorgen, entspannen und Sonnenuntergang anschauen! Einziges Manko: die Hütten liegen direkt hinter einem Hügel, dass einem die Sicht auf das Meer verwehrt bleibt. Dafür kann man sich aber auch gerne nochmal warm einpacken für einen Abendspaziergang!

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Station 6:  AB IN DEN NORDEN NACH AKUREYRI

ROUTE: Hvammstangi > Akureyri

TO DO: Weiter geht die Reise ins nördliche, direkt am Fjord Eyjafjörður liegende Städtchen Akureyri. Es gibt viele Aussichtspunkte, oder macht einfach einen Spaziergang entlang des Wassers. Wir machten uns auf den Weg hoch zum Friedhof Höfdagata, den ich über den Reiseblog von Travelettes gefunden habe. Hinter dem Friedhof hat man einen tollen Blick über den Fjord und Akureyri!

Akureyri soll der perfekte Ort zum Polarlichter sichten sein. Wenn ihr lange wach bleibt und großes Glück habt – seht ihr sie vielleicht! Auch könnt ihr von hier aus Touren zum Polarkreis machen oder aber Whale Watching Tours im Fjord. Über unsere Tour habe ich euch hier berichtet!

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UNTERKUNFT: Mein absoluter Favorit bei den Unterkünften: Das Akureyri Backpackers! Es ist ur-gemütlich, sehr sauber, individuell eingerichtet und das Personal ist sehr hilfsbereit und freundlich! Das Hostel liegt direkt in der City und einen Willkommensdrink gibt’s noch dazu! Einziges Manko: es gibt keinen Aufzug – dafür einen netten Mitarbeiter, der euch die Koffer hoch trägt. Aber das Geld für das Frühstück könnt ihr euch sparen. Preis für das Doppelzimmer: 42,50 Euro die Nacht mit Frühstück.

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ESSEN: Lecker essen könnt ihr im Bautinn mitten in der Stadt! Mit Blick direkt auf die Straße gibt es hier Gerichte, bei denen das komplette Salat-Buffet plus Suppe dabei ist. Ich hatte leckeren Lachs mit beidem inklusive – für circa 32 Euro. Danach ist man aber auch wirklich pappensatt.

Very british Fish&Chips gibt es bei Akureyri Fish&chips für circa 15 Euro.

Der kleine Eisladen Brynja ist in ganz Island bekannt für sein leckeres Eis – also schaut mal vorbei! Eis gibt es ab 2,60 Euro.

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Station 7: NORD-ISLAND NACH OST-ISLAND

ROUTE: Akueyri > Höfn

TO DO: Die wohl längste Fahrt ist heute von Akureyri, bis in den Osten, in die Hafenstadt Höfn. Unterschätzt die Strecke nicht wie wir, denn wenn noch Schnee liegt, kann die Fahrt wirklich anstrengend werden, wenn ihr abseits der Ringroad fahrt. Ich würde euch empfehlen stets auf der Ringroad zu bleiben. Wir sind nämlich einmal abgefahren und hatten ein abenteuerliches Erlebnis: vom Berg oben hinunter ins Tal durch eine Wolke zu fahren! Für wen die Strecke zu lang ist, der kann eine Nacht in Egilstaðir verbringen. So könnt ihr noch ein bisschen mehr sehen und beispielsweise den Dettifoss oder den Gljufurarfoss oder den Hengifoss bestaunen.

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Unbedingt müsst ihr auf dem Weg einen Halt beim Goðafoss einlegen, der nur etwa 20 Minuten entfernt von Akureyri liegt.

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Weitere Stops auf dem Weg: der schöne Mývatn See und das riesige Lava-Feld Dimmuborgir.

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UNTERKUNFT: Übernachtet haben wir im Artbjarg Guesthouse. Die Eigentümerin ist offen und freundlich und es war letztendlich auch kein Problem, dass wir erst nachts um zwei ankamen. Einziges Manko: es gibt leider keine Option ein Frühstück dazu zu buchen. Doch dafür habt ihr eine sehr helle Küche mit Blick auf das Meer. Preis: circa 81 Euro im Doppelzimmer ohne Frühstück


Station 8: SÜD-OST ISLAND

ROUTE: Höfn > Süd-Ost Island

TO DO: Eines meiner Highlights in Island, ganz in der Nähe von Höfn: der schwarze Strand von Stokksnes. Wir verbrachten hier mehrere Stunden, ließen uns dem Wind um die Ohren wehen und genossen das atemberaubende Panorama in vollen Zügen.

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Nach Stokksnes geht es weiter in den Süden – zu einem der größten Gletscherseen in Island: Jökulsárlón. Der Anblick, der sich uns bot, war wirklich einmalig und wir mussten einen Moment im Auto sitzen bleiben, um es sacken zu lassen: das Treiben der Eisschollen im türkisfarbigen Wasser, die riesige Fläche Eis mit Bergen im Hintergrund und kleine Robben, die im Wasser rumtollen und neugierig Touristen beobachten. Auch wenn es hier sehr kalt ist Anfang Mai – wir blieben lange und lebten jeden Moment.

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UNTERKUNFT: Sehr positiv überrascht hat mich unsere Unterkunft in Hörgsland: das Hörgsland Guesthouse. Es war zwar einfach, aber sauber und unser Zimmer war mit einem eigenen Bad. Die Dusche war auf dem Gang, was aber kein Problem ist (wenn man sein Handtuch nicht vergisst) und oben gibt es einen kleinen Gemeinschaftsraum mit Wasserkocher. Außerdem war das Frühstück inklusive, sehr umfangreich und lecker. Einziges Manko: Das Wifi ist in den Zimmern nicht wirklich funktionstüchtig – aber ein bisschen Zeit offline tut ja auch mal gut! Preis: circa 68 Euro im Zwei-Bett Zimmer inkl. Frühstück.

ESSEN: Lecker Burger gegessen haben wir im Systrakaffi, ganz in der Nähe von Hörgsland. Da es keine Einkaufsmöglichkeiten ab einer bestimmten Uhrzeit in der Nähe gibt, ist das kleine Restaurant eine super Wahl! Preis für den Burger: circa 14 Euro.


Station 9: SÜD-OST ISLAND

ROUTE: Hörgsland > Vik > Skógafoss > Seljavallalaug

TO DO:  Vik ist eine sehr kleine Stadt, doch könnt ihr hier am schwarzen Strand entlang schlendern, die vielen Vogelkulturen beobachten und das Meer genießen. Ganz in der Nähe von Vik gibt es einen Panorama Punkt – einfach den Schildern folgen.

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Circa 20 Minuten entfernt, findet ihr das absolute Highlight aller Wasserfälle: den Skógafoss. Das Wasser schießt bis zu 60 Meter in die Tiefe und es ist ein atemberaubender Anblick. Wir ließen uns sehr viel Zeit und verbrachten hier fast den ganzen Tag. Zur Mittagspause saßen wir an einer der Bänke und die Touristen kamen stets lächelnd vorbei. Wir wunderten uns schon warum, bis einer der Herren zwinkernd sagte: „Nice spot“. Wir hatten gar nicht das kleine Zelt hinter uns bemerkt – ja, das wäre natürlich der perfekte Spot zum Aufwachen gewesen!

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Den Nachmittag verbrachten wir am ältesten Outdoor-Pool Islands: dem Seljavallalaug. Der Pool liegt am Hang des Tals und ist nach einem Fußweg von circa 15 Minuten zu erreichen. Hier habe ich euch den Weg erklärt und schon etwas zu Seljavallalaug erzählt.

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UNTERKUNFT: Übernachtet haben wir im HI Hostel oberhalb von Vik. Das Hostel ist gemütlich, mit eigenen Hühnern im Garten und einer no shoe policy! Das Frühstück kommt mit den Eiern der Hühner, selbstgemachten Marmeladen und selbstgebackenem Brot. Einziges Manko: obwohl bei allen YHA’s die Hauptsaison erst zum 15. Mai beginnt, mussten wir hier schon den Sommerpreis zahlen und griffen am tiefsten in die Tasche – wobei wir in vielen günstigeren Unterkünften mehr Komfort hatten. Preis für das Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad und Frühstück: circa 140 Euro.

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Station 10: HEIMREISE

ROUTE: Vik > Seljalandsfoss > Flughafen

TO DO:  Unser Flieger ging erst abends und wenn ihr so wie wir noch einen kompletten Tag Zeit habt, könnt ihr nochmal einen kurzen Abstecher beim Skógafoss machen. Nicht weit entfernt, findet ihr den Seljalandsfoss, bei dem es einen Weg bis hinter den Wasserfall gibt. Hier werdet ihr nochmal richtig nass, aber es lohnt sich!

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KOSTENAUFSTELLUNG:

UNTERKÜNFTE:

  • Wie ihr schon sehen könnt, für Unterkünfte haben wir für die zwölf Tage pro Person circa 430 Euro bezahlt. Manchmal war das Frühstück inklusive, manchmal nicht.

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ESSEN:

  • Auswärts essen in dem gesamten Zeitraum: circa 120 Euro, also circa 60 Euro pro Person.
  • Neben den Abenden, in denen wir auswärts gegessen haben, haben wir circa 160 Euro im Supermarkt ausgegeben, also circa 80 Euro pro Person.

MIETWAGEN:

  • Unser Auto haben wir über den ADAC, mit Hertz gemietet. Für ein einfaches Auto ohne Allrad Antrieb mit Vollkasko Versicherung, unbegrenzter Kilometerzahl und einem extra Fahrer haben wir circa 400 Euro für 11 Tage bezahlt, also circa 200 Euro pro Person.
  • Für Sprit haben wir circa 230 Euro ausgegeben, sprich 115 Euro pro Person.
  • In den meisten Fällen braucht ihr euch kein teures Auto mit Allrad-Antrieb mieten, wenn ihr eine Tour wie diese durch Island macht. Die wenigsten Straßen sind F-Roads, aber informiert euch am besten vorher, wo und wie eure Route auszusehen hat.
  • Die meisten Tankstellen in Island sind Tanksäulen, bei denen ihr mit eurer Kreditkarte bezahlt. (Wundert euch nicht, manchmal wird von den Tanksäulen eine Kaution zur Authentifizierung der Kreditkarte einbehalten. Habt das einfach im Auge und bekommt keinen Herzschock, wenn ihr auf einmal ein großes Minus auf eurer Kreditkarte habt.)

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FLUG:

  • Unser Flug hätte uns circa 330 Euro mit Airberlin gekostet. (Diesen habe ich über das Weihnachtsgewinnspiel von Lilie’s Diary gewonnen).

ALLGEMEINE TIPPS:

  • Die Ringroad – die Straße Nummer 1, geht einmal rund um Island herum. Die Straße ist voll ausgebaut und sehr gut befahrbar – ihr könnt euch also entscheiden, in welcher Richtung ihr anfangen wollt.
  • In Island, besonders im Norden, kann es schon mal vorkommen, dass ihr für eine längere Zeit die Einzigen auf der Straße seid. Für eure Sicherheit, könnt ihr euch die App 112 Iceland App herunterladen, die über GPS eure Route aufzeichnet und mit der ihr im Notfall Hilfe holen könnt.

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  • Wie gesagt, Leitungswasser gibt es in den meisten Fällen umsonst und ihr könnt es ganz unbedenklich trinken. Manchmal schmeckt es bei alten Rohren typisch schweflig, deshalb habt trotzdem immer eine eigene Flasche Wasser dabei!
  • Auch Toiletten könnt ihr fast jederzeit umsonst nutzen – auch im Supermarkt!
  • Packt euch die Tage nicht zu voll, denn ihr wollt ja letztlich auch wirklich was vom Land haben und es in all seiner Schönheit genießen!
  • Holt euch für eure Reise eine Currency-App. Ich möchte sie auf meinen Reisen nicht mehr missen, denn so weiß ich immer sofort, wie viel ich gerade ausgebe. Welche Apps ihr noch auf Reisen braucht, könnt ihr in diesem Artikel nachlesen!
  • Wenn ihr mal etwas nicht wisst, oder ein wenig verloren seid – scheut euch nicht die Isländer um Hilfe zu bitten. Sie sind wirklich sehr offen, freundlich und hilfsbereit – und freuen sich über die steigende Beliebtheit ihres Landes!
  • Einen Blogpost über meine persönlichen Highlights von Island gibt’s hier!

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Habt ihr noch weitere Tipps für eine Reise nach Island?

Weiter Bilder aus Island gibt’s in der Galerie


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9 Comments

  • Reply
    Sabrina
    Dezember 22, 2016 at 17:53

    Ein super Beitrag ist das!! Ich will unbedint mal nach Island, da zieh ich deinen Beitrag gerne fuer die Reiseplanung her. Tolle Tipps, vielen vielen Dank.
    lg Sabrina von http://www.smilesfromabroad.at

    • Reply
      Lovelyforliving
      Dezember 25, 2016 at 10:21

      Das freut mich sehr, dass Dir der Artikel gefällt! Du musst unbedingt mal nach Island – es ist sooo schön! x

  • Reply
    christine unterwegs
    Februar 3, 2017 at 18:34

    Für mich geht es im September für 2 Wochen nach Island und dein Beitrag hat meine Vorfreude gerade noch um einiges gesteigert! Deine tollen Restauranttipps hab ich mir direkt mal gespeichert 😉

    • Reply
      Lovelyforliving
      Februar 4, 2017 at 0:30

      Oh, wie schön! Das freut mich sehr! Ich wünsche dir eine tolle Reise :)!

  • Reply
    Elias Vetter
    April 21, 2017 at 8:50

    Da kommen gleich Erinnerungen an meine Tage in Island hoch. Vielen Dank für den schönen Beitrag.

  • Reply
    Denise
    Juni 25, 2017 at 16:32

    Wow!! Was für wahnsinnig schöne Fotos, Island steht auf jeden Fall auch noch auf meiner Travel-Liste 😍 Vielen Dank für’s Teilen 🙂

    • Reply
      Lovelyforliving
      Juni 27, 2017 at 14:01

      Sehr gerne – freut mich, dass dir die Bilder so gut gefallen! Nach Island musst du unbedingt einmal! Ganz liebe Grüße und happy travels x

    • Reply
      Lovelyforliving
      Juli 3, 2017 at 3:59

      Vielen Dank für deine lieben Worte! Du musst unbedingt einmal nach Island :)!

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