Erlebnisse in und um Blenheim in Neuseeland

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Im Februar ging es für meine beste Freundin aus Neuseeland und mich zur Hochzeit unserer Schulfreundin nach Blenheim. Die Region ist bekannt für seine Weingüter und die örtliche Nähe zu den schönen Marlborough Sounds. Für das Wochenende sind wir in Blenheim untergekommen und hatten die beste Zeit: eine wunderschöne Hochzeit, tolles Wetter, ruhige Momente in der Natur, lernten tolle Menschen kennen, hatten wertvolle Zeit als Freundinnen, speisten sehr leckeres Essen und Wein, gingen mit Kälbern, Alpakas, Schafen, Kühen und einem Hund spazieren, genossen den Sonnenauf- und untergang und lernten die wunderschöne Region der Wairau Lagoon vom Kayak aus kennen.

Das könnt ihr in und um Blenheim erleben

1) Spaziergang in den Wetlands

Um den Opawa River, ca. 20 Minuten entfernt von Blenheim, ist ein herrlicher Rückzugsort inmitten der Natur. Hier könnt ihr die Seele baumeln lassen, die Alpakas streicheln, die Vögel in der Natur und im Sumpfgebiet beobachten, ihr könnt einen Spaziergang in der Umgebung machen, der Sonne dabei zuschauen, wie sie die Weinberge in goldenes Licht taucht oder eine Kayak-Tour auf dem Opawa River machen.

 

2) Kayak Tour auf dem Opawa River

Zugegeben, nach einem Hochzeitswochenende an einem Sonntag morgens um sechs aufzustehen – das war nicht ganz einfach. Doch es hat sich so gelohnt! Wir hatten einen atemberaubenden Sonnenaufgang auf dem Wasser, tolles Sommerwetter über den Tag und ich konnte mir keinen besseren Start in den Tag vorstellen, als auf dem Wasser in der Natur zu sein! Für uns startete die Tour derart früh, weil die Kayak-Touren auf die Gezeiten und euch persönlich abgestimmt werden.

Zunächst zeigt Will euch, wie ihr am besten in ein Kayak ein- und aussteigt, wie ihr das Paddel halten müsst, er gibt Health&Safety Instructions und erzählt euch die Geschichte des Wairau Rivers und der Strecke, die im Anschluss abgefahren wird. Meine Freundin und ich gingen gemeinsam in ein Kayak und nach einem kurzen Test-Paddel ging es raus auf den Fluss. Der Blick auf die Berge und das Wasser ist einmalig und so wunderschön – für mich ein absolutes Highlight, denn diese Region Neuseelands war mir bisher weniger bekannt.

Photocredit: Will Parsons

Wir paddelten für eine Weile, beobachteten die Vögel (es ist beeindruckend: Will kann euch aus vielen Metern Entfernung stets die jeweilige Vogelart nennen) und lernten uns aufeinander abzustimmen und das Kayak zu steuern. Das machte eine Menge Spaß und natürlich knurrt auch irgendwann der Magen. Also ging es in die Richtung einer kleinen Insel – wo wir kurz vorher erstmal auf einen Leoparden-Seelöwen stießen, der anscheinend über das Meer in den Fluss gekommen ist und seit mehreren Monaten im Fluss alleine lebt. Ich kann euch sagen: wir haben uns ganz schön erschrocken. Der Seelöwe ist zwar nur neugierig, doch ist es schon etwas anderes so ein großes Tier in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen – einzig und allein vom Kayak aus.

Photocredit: Will Parsons

Auf der Insel angekommen, bereitete uns Will ein fabelhaftes Frühstück zu. Rose hatte am Morgen bereits das selbstgemachte Essen vorbereitet und auch hier wieder an alles gedacht: Brötchen mit Bruschetta-Tomaten, Fruchtsalat, leckeren Kaffee und Muscheln von den Marlborough Sounds! Ich hatte selbst vorher noch keine Muscheln gegessen, doch wurden sie mit Gewürzen erhitzt und waren so lecker! Meine Freundin schwört darauf. Nach dem Frühstück zeigte uns Will den Rest von der Insel und auch eine Wasserpumpe, die alleine über den Wasserdruck funktioniert und trinkbares Wasser aus 30 Metern Tiefe hochpumpt.

Photocredit: Will Parsons

Danach ging es auch schon wieder zurück in Richtung des Retreats, denn für uns ging es weiter in Richtung Wellington. Wir paddelten auf’s Wasser, was bei dem zugenommenen Wind gar nicht so einfach war. Will gab uns zwei Segel und Anweisungen und so konnten wir auf bestimmten Abschnitten auf dem Fluss mit unserem Kayak segeln – das hat richtig viel Spaß gemacht (und mir sicher ein paar Armmuskeln gebracht). Zurück im Retreat konnten wir bei Rose und Will duschen und mussten uns langsam schweren Herzens verabschieden, bevor Rose uns an der Busstation absetzte.

Preis für die Kayak-Tour von vier Stunden: 200 NZD pro Person. Zudem pflanzen Will und Rose für jede gemachte Tour einen Baum.

Über eure Tour-Guides Rose und Will:

Ich bin so dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten derart herzliche Menschen kennenlernen zu dürfen. Rose und Will lieben die Natur, ihre Tiere und setzen sich vielfach für Nachhaltigkeit, den Schutz der Sumpfgebiete und prinzipiell für den Naturschutz ein. Denn 99% von Neuseelands Sumpfgebieten sind seit der Ankunft der Europäer in Neuseeland verschwunden. Wenn man Will und Rose dabei beobachtet, wie sie mit Menschen, Tieren und der Natur umgehen, merkt man direkt, dass viel Liebe in dem steckt, was sie tun und nichts aufgesetzt ist. Bei der Fütterung der Alpakas am Samstag Abend wurde zudem schnell klar: Will und die Alpaka Dame Mahana haben eine besondere Beziehung (mich hat sie direkt angespuckt).

Will und Rose leben ihren Traum: sie zeigen anderen die Schönheit der Region, im Einklang mit Tieren und der Natur. Beide haben eine besondere Leidenschaft für die Vögel in der Region und besonders für andere Vogelliebhaber ist die Wairau Lagoon ein besonderer Ort. Rose und Will haben wirkliches Interesse daran haben, neue Menschen aus aller Welt kennenzulernen, voneinander zu lernen und sich inspirieren zu lassen. Über Will und Rose und ihre Geschichte erfahrt ihr mehr auf dieser Seite.

Rose und Will bieten mittlerweile Touren von Kaikoura aus an. Alle aktuellen Touren von ihnen findet ihr auf dieser Seite.

Photocredit: Maryann van Dorp

3) Schwimmen gehen im Wasserloch

Nicht weit entfernt von der Stadt befindet sich ein wunderschönes Wasserloch, in dem ihr schwimmen könnt. Der Ausblick ist der Wahnsinn: türkisfarbiges Wasser, die Berge und der Fluss im Hintergrund. Wir verbrachten hier den restlichen Samstag mit Freunden und ich hätte mir keinen besseren Ort vorstellen können. Zum Wasserloch kommt ihr nur mit einem eigenen Auto. Es befindet sich am Ende der Boyces rd, biegt rechts ab und folgt dem Schotterweg.

Photocredit: Maryann van Dorp

4) Weinverkostungen in der Gegend machen

In der Weinregion in und um Blenheim liegt es natürlich nahe, die lokalen Weine zu probieren. Auf den verschiedenen Weingütern könnt ihr Weinproben machen – beispielsweise im St. Clair Estate Family Winery für 5 NZD, Wither Hills Winery, Villa Maria Estate Marlborough Winery oder Brancott Estate. Meine Empfehlung: der Pinot Gris von Wither Hills und meine Freundin liebt den Rose!

Villa Maria

Brancott Estate

 

Essen gehen in Blenheim

In Blenheim gibt es aber auch sehr viele Möglichkeiten essen zu gehen – Tipps findet ihr im Handbuch im Treehouse. Oder aber von mir: sehr gutes Essen findet ihr im Wither Hills Vinyard (dort hat auch meine Freundin ihre Hochzeit gefeiert). Ich hatte im vergangenen Jahr den Lachs – sehr lecker! Aber auch auf den anderen Weingütern könnt ihr nicht nur den Wein probieren, sondern auch im Restaurant essen.

 

[Werbung | In freundlicher Kooperation mit dem Driftwood Retreat & Eco Tours in Neuseeland. Dieser Artikel basiert auf meinen Erfahrungen und meiner persönlichen Meinung.]

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