Surfcamp Portugal: WAVY in Sagres

wavy surfcamp portugal sagres

Ihr habt Bock an der Algarve in Portugal surfen zu lernen? Dann kann ich euch das WAVY Surfcamp in Sagres, im Süden Portugals an der Algarve empfehlen. Hippe Vibes mit großen Glamping-Zelten, einer Outdoor-Area zum Abhängen, Skateboards zum Üben, leckerem Essen und einem tollen und offenen Team. Ich war letztes Jahr im Oktober für eine Woche dort und hatte eine super Zeit, an die ich mich sehr gerne zurück erinnere. Ich wollte schon so viele Jahre surfen lernen, hatte aber immer großen Respekt vorm Meer und der Kraft der Wellen. Im Nachhinein bin ich so stolz auf mich, dass ich den Mut hatte es einfach zu machen und auszuprobieren. Habt den Mut etwas Neues zu lernen! An oberster Stelle steht nicht, ein neuer Superstar auf den Wellen zu werden, sondern Spaß, im Moment sein und vielleicht sogar eine neue Leidenschaft entdecken.

[Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Buchst du oder kaufst du etwas über einen der hier angegebenen Links, erhalte ich eine kleine Provision. Dir entstehen keine Mehrkosten und du unterstützt meine Arbeit. Riesen Dank im voraus!]

Surfcamp Portugal

Auf einen Blick: Surfcamp in Sagres

  • Das Surfcamp ist sowohl für Anfänger*innen, die das erste Mal auf dem Board stehen, aber genauso für Fortgeschrittene geeignet, um ihre Skills auf dem Board zu verbessern.
  • Ihr könnt mit Freund*innen kommen oder alleine reisen – ihr lernt sowieso jede Menge neue Leute aus aller Welt kennenlernen. Daher macht euch keine Sorgen, wenn ihr alleine unterwegs seid. In der Wavy-Family seid ihr gut aufgehoben!
  • Ihr könnt zwischen Juni und Oktober anreisen und könnt so lange bleiben, wie ihr wollt. Die Surf-Woche startet Sonntags und geht bis Sonntags. Solltet ihr jedoch früher anreisen oder abreisen, ist das auch kein Problem.
  • Bei den Unterkünften könnt ihr zwischen Basic, Plus und Luxury wählen. Ich habe in einem Plus-Zelt mit zwei Mädels aus der Schweiz übernachtet. Dabei wurde ein Schlafsack gestellt und es gab Strom im Zelt.
  • Preis: Ich habe für die Unterkunft Plus in der Nebensaison 479 Euro bezahlt. Im Preis enthalten sind drei Mahlzeiten am Tag, die Unterkunft, fünf Surf-Tage inklusive Transport zum Surf-Spot und Haftpflicht-& Sportunfallversicherung. Eine Übersicht über die Preise findet ihr auf dieser Seite.

Surfcamp in Portugal: Anreise nach Sagres in Portugal

Um zum Surfcamp nach Sagres zu kommen, könnt ihr entweder nach Lissabon oder nach Faro fliegen. Ich bin mit Lufthansa geflogen und habe kurzfristig gebucht. Deswegen war der Flug relativ teuer und ich habe knapp 320 Euro bezahlt.

Von Lissabon nach Sagres

Für die Orientierung empfehle ich euch Offline-Maps vor der Reise herunterzuladen. Ich nutze dafür die App maps.me. Falls ihr nach Lissabon fliegt, würde ich euch empfehlen, direkt ein paar Tage dort zu bleiben, bevor ihr zum Surfcamp weiterfahrt. Die Stadt am Tejo hat so viel zu bieten und ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte in Europa. Alle Infos und Insider-Tipps für einen Städte-Trip nach Lissabon findet ihr auf dieser Seite.

Von Lissabon aus könnt ihr entweder mit dem Mietauto nach Sagres fahren, mit dem Zug oder mit dem Bus. Ein Mietauto ist in Sagres auch ganz nützlich, da ihr dann nicht auf den Bus oder das Taxi angewiesen seid. Bei meinen Reisen nach Portugal miete ich den Mietwagen am liebsten über den Anbieter Sunny Cars. Dort habe ich schon mehrfach in verschiedenen Ländern Mietautos angemietet und war jedes Mal sehr zufrieden. Mit dem Auto braucht ihr von Lissabon nach Sagres ca. drei und halb Stunden.

Falls ihr nicht selbst fahren wollt, sondern mit dem Zug oder Bus von Lissabon nach Sagres fahrt, geht das auch ganz leicht. Die Busfahrt dauert ca. vier Stunden und ihr könnt von der Bus-Station „Lisboa Sete Rios“ direkt nach Sagres fahren oder aber von der Station „Estaçao do Oriente“ mit dem EvaBus bis Lagos oder Sagres fahren.

Mit dem Zug seid ihr ein wenig schneller unterwegs und könnt von Lissabon nach Lagos oder Aljezur fahren. Von dort aus fährt dann ein Bus weiter nach Sagres. Um den Überblick zu behalten und die beste Strecke zu finden, nutze ich Rome2Rio oder Trainline.

Von Faro nach Sagres

Wenn ihr in Faro ankommt, könnt ihr von dort aus den Zug nach Lagos nehmen. Von Lagos aus fährt dann ein Bus weiter nach Sagres, um zum Surfcamp zu kommen. Der Zug braucht knapp zwei Stunden und kostet zwischen 6 und 9 Euro. Der Bus braucht ca. eine halbe Stunde nach Sagres und kostet zwischen 8 und 10 Euro.

Wenn ihr es ein wenig komfortabler möchtet, könnt ihr für die Strecke vom Flughafen zum Surfcamp ein Taxi nehmen und die Kosten mit jemandem teilen oder aber einen Flughafen-Transfer über beispielsweise South West Transfer buchen. Nicht wundern: der Transfer kostet für eine Person alleine knapp 100 Euro. Für weitere Tipps könnt ihr jederzeit beim Staff nachfragen.

Surfcamp Portugal: So sieht ein typischer Tag im Wavy Surfcamp aus

Start in den Tag: Frühstück & Abfahrt

Je nach Wetterkonditionen startet der Tag morgens früher oder später. Ich empfehle euch, ein wenig früher aufzustehen, um in der Schlange bei der Essensausgabe nicht ganz hinten zu landen. Dann bleibt euch nämlich nicht meh viel Zeit zum Essen und ihr müsst euch mit dem spülen und fertigmachen beeilen. Mir hätte es persönlich besser gefallen, 1,5 Stunden für das Frühstück einzuplanen. So kann jede*r morgens in Ruhe frühstücken, sich fertigmachen, seine/ihre Sachen zusammen sammeln, um perfekt für den Tag am Strand vorbereitet zu sein. So wurde es manchmal ein wenig hektisch – für Morgenmuffel nicht so leicht.

Yoga im Wavy Surfcamp

An drei Tagen in der Woche könnt ihr morgens vorm Frühstück an den Yoga-Stunden auf der Holz-Fläche neben dem Essenzelt teilnehmen. Ihr braucht nichts mitbringen, außer euch selbst und Sportkleidung. Yogamatten und co sind vor Ort. Falls ihr die Yoga-Stunden nicht vorab gebucht habt, könnt ihr sie jeweils an der Rezeption dazu buchen.

Surfstunden im Surfcamp

In eurer Woche im Surfcamp geht es fünf Mal die Woche surfen. Die Surf-Stunden gehen immer ca. 2:15 Std, je nach Wetterkonditionen. Die Wellen waren als ich dort war für Anfänder*innen relativ stark, sodass ich manchmal auch schon früher aus dem Wasser bin, weil ich entweder kaputt oder frustriert war. Die Surflehrer*innen bringen euch an ziemlich coole Surfspots und häufig sind wenige andere Surfschulen mit euch im Wasser.

Zum Start werdet ihr in Gruppen eingeteilt, je nach Können. Vor jeder Stunde gibt es eine Routine zum Aufwärmen und ihr bekommt alle ein Leica, ein Shirt, mit dem ihr im Wasser erkennbar und von anderen Surfer*innen zu unterscheiden seid. Das gibt euch die beste Möglichkeit zu üben und zu lernen. Falls ihr Fragen habt oder euch unwohl fühlt, weil die Wellen oder die Strömung zu stark ist, könnt ihr euch auch immer an eure Surflehrer*innen wenden.

Nachmittag: Freizeit und Events

Nach dem Tag am Strand, meistens zwischen 14 und 15 Uhr geht es dann wieder zurück zum Camp. Dort könnt ihr den Nachmittag mit den anderen verbringen, die Umgebung erkunden oder die Skate-Rampe vor Ort ausprobieren. Gegen 18:30/19 Uhr gibt es dann Abendessen. Das Team vom Surfcamp organisiert viele verschiedene Aktivitäten über die Woche: an einem Abend ist Surf-Theorie, ihr macht einen Ausflug, um den Sonnenuntergang am Meer zu sehen oder eine Themen-Party. Alejandro, einer der Eigentümer von Wavy ist DJ – ihr könnt euch also auf gute Tunes zum Tanzen einstellen. Wer abends noch Lust hat gemeinsam zu feiern, kann nach Sagres in eine der Bars gehen. Hier könnt ihr euch schlecht verlieren, denn es gibt nur eine Straße mit Bars. Hin und zurück braucht ihr vom Camp in die Stadt zu Fuß ca. eine halbe Stunde, aber meistens geht sowieso die Gruppe zusammen los und zurück.

Die Crew

Im Wavy Surfcamp ist die Crew ein besonderer Teil des Konzepts. Diese kommt aus ganz Europa und ist die ganze Saison von Juni bis Oktober vor Ort. Dadurch entstehen enge Freundschaften und sie kennen die Gegend wie ihre Westentasche. Die Crew war sehr offen und hat jede*n voll integriert, dass der Name „Wavy Family“ eine völlig neue Bedeutung bekommt! Also selbst wenn ihr alleine verreist, braucht ihr euch keine Gedanken zu machen: neue Freund*innen findet ihr im Handumdrehen.

Miguel und Bruno
Photo Credit: Dario Fink

Essen gehen in Sagres

Laundry Lounge Sagres

Die Laundry Lounge in Sagres ist super lecker zum Frühstücken oder für einen Snack am Nachmittag. Es gibt viele vegane Gerichte zur Auswahl und der Kaffee ist auch sehr gut. Mein Tipp: die vegane Poké Bowl!

Three little birds

Das Restaurant Three little birds wurde uns mehrfach vom Staff und Einheimischen empfohlen und so sind wir an einem Abend mit 15 Leuten hingegangen, um einen Geburtstag zu feiern. Wir wurden nicht enttäuscht, das Essen war wirklich sehr lecker. Es gibt eine sehr große Auswahl und es gibt vegetarische wie vegane Gerichte zur Auswahl. Mein Tipp: der rote Beete Burger und die Trüffel-Pommes!

To Dos an der Algarve

Ponta da Piedade

Keine fünf Minuten Autofahrt entfernt von Lagos liegt der Ponta da Piedade. Ein wunderschöner Aussichtspunkt. Wenn ihr zum Sonnenaufgang kommt, habt ihr den Ort noch fast für euch alleine. Tagsüber könnt ihr hier mit den Kayaks entlang der Küste im Meer paddeln und die Algarve vom Meer aus kennenlernen.

Lagos

Lagos liegt von Sagres ca. eine halbe Stunde entfernt. Wie ich finde, eine der schöneren Städte an der Algarve: mit weißen Häusern, Streetart an jeder Ecke und Stadt-Stränden, die nicht weit entfernt sind. In Lagos könnt ihr vor oder nach dem Surfcamp ein paar Tage verbringen. Von unserer Gruppe verbrachten viele ein paar weitere Tage in Lagos. So traf man sich immer wieder, was sehr schön war. Hier könnt ihr feiern gehen, Kite-surfen oder die Umgebung erkunden.

Tipp: Geht unbedingt im kleinen Café Coffee & Waves in Lagos frühstücken oder lunchen.

Arrifana

Am Strand in Arrifana in der Region Aljezur an der Westküste der Algarve könnt ihr entweder den Tag mit surfen verbringen oder ihr kommt zum Dinner und Sonnenuntergang vorbei. Im kleinen Ort bekommt ihr am Kiosk Getränke oder aber ihr geht in eins der lokalen Restaurants, wie das Surfer-Café SEA YOU mit Sandwiches und Burritos.

Beach-Hopping

Die Algarve lädt förmlich zum Beach-Hopping ein. Es gibt einfach so viele schöne Strände und Küstenabschnitte, die zum verweilen einladen. Dafür lohnt es sich auch wieder einen Mietwagen zu haben, denn manche Künstenabschnitte sind schwieriger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Meine Favoriten und die schönsten Strände an der Algarve findet ihr in diesem Artikel.

Das könnte dich auch interessieren:

Lesestoff für Portugal:

Ich wünsche dir eine fantastische Reise! 🏄🏻‍♀️🌊

Dir hat der Beitrag geholfen?

PIN IT

You Might Also Like