HIGHLIGHTS IN DER BRETAGNE IN FRANKREICH

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Hier kommen meine Highlights aus der Bretagne in Frankreich. Im Oktober ging es für meine besten Freundinnen und mich für 10 Tage nach Cancale, in ein Ferienhaus 5 Minuten entfernt vom Meer. Wir frühstückten ausgiebig, machten Ausflüge in die Umgebung, machten lange Spaziergänge, schauten uns ein paar Städte an und genossen ganz viel Zeit gemeinsam, bei Wein und gutem Essen. Mir gefiel die Bretagne sehr gut, die Häuser und die raue Küste erinnerten ein wenig an England, überall fanden sich kleine Cafés und Bäckereien und die Region ist sehr vielseitig. Ob für Outdoor-Fans, den Familien-Urlaub oder einfach nur zum Entspannen: die Bretagne bietet für alle etwas an.

10 Tage in der Bretagne

So kommt ihr hin:

Da wir aus verschiedenen Orten in Deutschland angereist sind, brauchte es ein wenig Organisationstalent, um uns alle zur selben Zeit an den selben Ort zu bringen. Ich fuhr mit dem Zug von Frankfurt in nicht mal 4,5 Stunden nach Paris mit dem TGV und traf dort meine Freundinnen.

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Wir hatten uns ein Auto angemietet, mit dem wir dann weiter in die Bretagne fuhren. Da die Fahrtzeit mit knapp 6 Stunden doch weitaus länger war, als erwartet, würde ich eher empfehlen mit dem Zug direkt nach Rennes zu fahren. Von dort aus kann man auch einfach ein Auto mieten und spart sich einiges an Zeit.

Hier könnt ihr ein passendes Mietauto von Sunnycars für den Roadtrip in Frankreich finden!

Unterkunft in der Bretagne

Für unseren Urlaub in der Bretagne buchten wir uns ein gemütliches Ferienhaus über Airbnb in Cancale. Cancale liegt direkt am Meer, ist bekannt für seine Austern und war für uns ein sehr guter Ausgangspunkt für viele weitere Ausflugsziele in der Region. Wir empfanden ein Ferienhaus als sehr entspannt, da wir uns nach keinen Zeiten richten mussten, bewusst Zeit für uns hatten und gemeinsam kochen konnten.

Airbnb

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Highlights und Ausflugsziele in der Bretagne

Cancale

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Für uns war Cancale an der Côte d’Émeraude ein hervorragender Ausgangspunkt, um Ausflugsziele in der Umgebung zu erreichen. Die kleine Stadt an der Küste ist sogar ausgezeichnet worden für besonders schmackhafte Spezialitäten, wie beispielsweise die flachen Austern aus dem Meer. In der Oberstadt findet ihr die Kirche, die Post und verschiedene Geschäfte. Wir liefen zudem zum Pointe du Hock, von wo aus ihr einen herrlichen Blick über die Bucht, Cancale und den Hafen sowie die Küste habt. Wir hörten einen Chor französische Lieder singen und die Zuschauer tanzten und sangen ausgelassen dazu. Am Hafen in Cancale liegen zudem viele Restaurants und Hotels und ihr könnt in kleinen Geschäfte nach ausgefallenen Geschenken stöbern. Ich fand hier ein handgemachtes Portmonnaie und eine nachhaltig hergestellte Kerze.

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Cap D’Erquy

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Wer ein wenig mehr Zeit hat (und besser vorbereitet ist als wir es waren), kann am Cap d’Erquy Tageswanderungen machen, die sich wirklich lohnen. Auch könnt ihr vom Cap d’Erquy sogar bis zum Cap Fréhel wandern. Wir waren zur goldenen Stunde vor Sonnenuntergang da und der Ausblick war einmalig. Die goldenen Sonnenstrahlen, das türkisblaue Meer und kleine Buchten hinter jeder Ecke ergaben ein beeindruckendes Bild. Besonders schön soll es hier auch im Frühjahr und Sommer sein, wenn die Heideflächen blühen.

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Cap Fréhel

An der Küste wird es windig und besonders Anfang Oktober blies der Wind uns ganz schön um die Ohren. Cap Fréhel erinnerte mich sehr an Irland: die steilen Klippen, die rauhe Küste, das satte Grün. An der Landzunge stehen zwei Leuchttürme und besonders im Frühjahr und Sommer ist es hier schön, wenn alles blüht. Wenn ihr ein bisschen mehr Zeit habt, könnt ihr von hier aus auch gut 4 Kilometer weiter fahren zur mittelalterlichen Festung Fort la Latte.

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Mont-Saint-Michel

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Das Schloss war mein absolutes Highlight und ich wäre am liebsten noch ein zweites Mal für den Sonnenuntergang gekommen. Mt. St. Michel ist eine Touristenattraktion wie sie im Buche steht, doch das merkt man leider auch direkt. Hier meine Empfehlung: kommt direkt morgens um 8 Uhr. Wir konnten so den Sonnenaufgang sehen und hatten den Ort fast für uns alleine. Die Parkplätze waren noch leer, genauso wie die kleine Insel selbst. Während sich tagsüber Touristenmassen durch die engen Gassen drängen, konnten wir entspannt durch schlendern und konnten mit einem Lächeln an den Touristen vorbei laufen, die sich in Schlangen für den Shuttlebus zur Burg einreihten.

Von Cancale aus ist man in ca. einer Stunde am Parkplatz. Jedoch muss man vom Parkplatz nochmal ca. 15-20 Minuten bis zum Strand laufen. Von dort aus sind es dann nochmal ca. 2 km zum Eingang zur Burg. Die Tageskarte hat uns für den Parkplatz 9 Euro gekostet, in der Hauptsaison ist das ein wenig teurer.

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Dinan

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Auf dem Weg von Mount Saint Michel zurück nach Cancale, machten wir ein paar Stunden Pause in der kleinen Stadt Dinan. Wir liefen über den Markt, schlenderten durch die Altstadt und liefen entlang der Mauer bis hinunter zum Fluss. Dort setzten wir uns in die Sonne und aßen ein Crêpe zur Stärkung, bevor die Fahrt weiter ging.

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Plage du Guesclin und Saint-Coulomb

Am Plage du Guesclin könnt ihr die Überreste einer kleinen Festung vor Saint-Coulomb sehen, die auf einer kleinen Insel vor der Küste steht. Der schöne Plage du Guesclin ist Ausgangspunkt vieler Wanderungen und Spaziergänge entlang der Küste. Es wehte ein starker Wind und wir machten uns auf den Weg zum Point du Grouin. Wir hatten gutes Wetter, der Ausblick über die Küste sowie der Weg am Meer lohnen sich. Zu Fuß seid ihr für die 6,5 Kilometer ca. 2-3 Stunden unterwegs.

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Pointe du Grouin

Unsere Wanderung endete am Pointe du Grouin, eine Landzunge etwa 4 Kilometer von Cancale entfernt. Wenn ihr keine Lust auf die Wanderung habt, könnt ihr auch einfach direkt mit dem Auto hin fahren. Der Parkplatz ist kostenfrei und ihr könnt den Ausblick entlang der Küste genießen. Bei guter Sicht könnt ihr sogar Mount Saint Michel entdecken. Die Klippen bestehen aus Plutonitgestein, das Cap ist mit Heidekraut bewachsen und Naturschutzgebiet. Nicht weit entfernt könnt ihr auch den weißen Leuchtturm Pierre-de-Herpin entdecken.

St. Malo

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St. Malo war früher eine wichtige Hafen Handelsstadt und ist der bedeutendste Hafen an der bretonischen Nordküste. Wir schlenderten entlang der Stadtmauer, genossen den Blick auf’s Meer und bummelten durch die Altstadt. St. Malo ist bei Touristen besonders beliebt aufgrund der Festungsanlagen und der historischen Altstadt im Kern der Stadt. Wenn ihr die Zeit habt und das Wetter mitspielt, so kann ich euch den Küstenort Dinard empfehlen, der sehr schön sein soll.

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