10 TAGE ROADTRIP IN IRLAND

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Heute verrate ich euch die Route und nützliche Tipps und Infos für 10 Tage Roadtrip im Süden von Irland, inklusive aller Stops und Unterkünfte. Irland: die kleine, grüne Insel ist mir in wunderschöner Erinnerung geblieben. Die Reise war ein Überraschungsurlaub für meine Mama und wir hatten eine großartige Zeit zusammen. Für einen Roadtrip in Irland empfehle ich euch 10 Tage. So könnt ihr auch die Nationalparks im Süden Irlands erkunden. Wenn ihr  sogar noch ein paar Tage mehr dranhängen könnt: unbedingt machen! Denn ich war ein wenig enttäuscht, dass wir keine große Zeit zum Wandern eingeplant hatten.

Roadtrip in Irland: Infos und nützliche Tipps

Route für eine Rundreise in Irland

Mietauto für einen Roadtrip in Irland

Wit hatten ein kleines Mietauto über den ADAC mit Hertz gemietet. Bei der Anmietung eines Mietautos würde ich euch eine Vollkasko-Versicherung empfehlen. Wir hatten in Irland tatsächlich einen kleinen Unfall, weil wir einen Moment nicht an den Linksverkehr dachten. Es ist nichts schlimmes passiert und durch die Versicherung mussten wir nichts weiter bezahlen. Zudem ist in Irland Linksverkehr. Daran gewöhnt man sich relativ schnell, doch seid besonders achtsam, wenn ihr um die Kurve und in einen Kreisel fahrt.

Ankunft in Dublin

Der erste Stop unserer Reise war Dublin, die Hauptstadt Irlands. Wir kamen sehr spät an und hatten danach einen ganzen Tag, um uns die Stadt anzuschauen. Man hat nie genug Zeit, doch wir konnten trotzdem eine Menge entdecken.

Das solltet ihr euch anschauen, wenn ihr in Dublin seid:

  • The Temple Bar

Besucht haben wir das bekannte Viertel Temple Bar mit Kopfsteinpflaster am Südufer des Flusses Liffey mit der dazugehörigen Bar Temple Bar Pub. Hier könnt ihr irische Musik live erleben und euch durch die große Sandwich-Auswahl probieren. Im Stadtteil Temple Bar gibt es jede Menge Souvenirshops, kleine Künstlerläden, Nachtclubs und Bars.

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Für den Hunger zwischendurch, könnt ihr Fish and Chips essen. In Irland gibt es dazu meist Erbsenpüree. Auch zu empfehlen ist die irische Kerrygold-Butter, die ein wenig salziger schmeckt, mit frischem Brot.

  • Die Jam Art Factory in Temple Bar

Ich bin totaler Kreativ- und Kunstfan und so hat mir der kleine Laden, die Jam Art Factory besonders gut gefallen. Hier gibt es Ausgefallenes, besondere Prints und kreative Basteleien und Papierwerk. Daumen hoch!

  • Die Bücherei im Trinity College

Mein absolutes Highlight war der Besuch in der alten Bücherei des Trinity Colleges von Dublin. Die Bücher in der Bücherei sind hunderte Jahre alt und es ist ein magisches Gefühl mittendrin zu stehen. Ein beeindruckendes Erlebnis, das mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr eine halbe Stunde vor der Schließung kommt, bezahlt ihr nur noch die Hälfte Eintritt!

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Stop 2: Galway

Der zweite Stop auf der Route auf unserem Roadtrip durch Irland war das die kleine Stadt Galway an der Küste. Von hier aus könnt ihr Tagestrips zum Wild Atlantic Way machen oder in den Connemara Nationalpark.

Das könnt ihr in Galway erleben:

In der schnuckeligen Innenstadt durch die Quay Street schlendern, vorbei an Straßenmusikern und kleinen Läden und Pubs. Von dort aus sind wir zur Galway Bay geschlendert, vorbei an Streetart und kleinen Pubs. Am Wasser könnt ihr schön sitzen, auf das Meer schauen und zur Ruhe finden.

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Zudem könnt ihr euch die imposante Galway Kathedrale anschauen. Um dorthin zu kommen, sind wir am Fluss entlang einmal quer durch die Stadt gelaufen. Das war richtig schön, da wir die Stadt so fernab vom Touristen Trubel anschauen konnten.

Abends könnt ihr in den Pub The Quays gehen, in dem Live-Musik gespielt wird. Die Kulisse ist sehr schön, da der Innenraum des Pubs an den Innenraum einer Kirche erinnert.

Unterkunft: Übernachtet haben wir im Amber’s Hill B&B. Wir fühlten und gleich Zuhause. Die Zimmer waren sehr groß und das Frühstücksbuffet sehr lecker. Das einzige Manko ist, dass das B&B nicht zentral liegt. Mit dem Auto ist man in 10 Minuten in der Stadt, oder man fährt mit dem Bus, der alle 20 Minuten fährt. Zurück könnt ihr mit dem Taxi für ca. 8 Euro Festpreis fahren. Preis für die Unterkunft pro Nacht: 110 Euro, pro Person: 55 Euro.

Connemara Nationalpark und Sky Road bis nach Liscannor

Von Galway aus ging es zum Connemera National-Park, über die Sky Road mit herrlichem Ausblick, und Clifden bis zu unserem Tagesziel Liscannor. An diesen Tag erinnere ich mich so gerne zurück: wir hatten tolles Wetter, die Stimmung war gut und es ging raus aus der Stadt in die wunderschöne irische Natur. Eigentlich hatten wir vor, abends die Cliffs of Moher zur goldenen Stunde zu sehen. Doch haben wir unsere Zeit genossen und haben es nicht ganz geschafft.

Auf dem Weg haben wir in Clifden bei der Guy’s Bar gegessen. Es war sehr lecker, die Preise waren nicht teuer und wir saßen in einer urigen Bar-Atmosphäre.

  • Stop auf dem Weg: Kylemore Abbey

Auf dem Weg liegt das 1665 gegründete Kloster Kylemore Abbey, welches die älteste irische Benediktinerinnenabtei ist. Wer mag, kann reingehen und sich über die interessante Geschichte informieren oder aber den schönen Ausblick über das Kloster und den See genießen.

kylemore abbey connemara nationalpark

  • Sky Road

Die 15 Kilometer lange Panoramastraße Sky Road im Nordwesten Irlands entlang zu fahren war ein tolles Erlebnis. Ihr habt einen sehr schönen Ausblick auf den Nationalpark und das Meer, da die Straße direkt am Atlantik entlang läuft. Hier sieht man die eher “wildere” Seite Irlands, hat ein tolles Panorama und es findet sich fast noch unberührte Natur.

Fahrt auf der Sky Road am besten nicht zu schnell, denn die Straßen sind eng und man weiß nie, ob ein Auto aus der Gegenrichtung kommt. Zudem sind mehr als einmal die Schafe über die Straße gelaufen, sodass man sowieso anhalten und warten muss.

  • Cliffs of Moher

Wir verbrachten bei sehr schönem Wetter fast den ganzen Tag bei den Cliffs of Moher. Auf der rechten Seite kommt man zu einem kleinen Tower und kann die Aussicht von oben auf die Klippen genießen. Auf der linken Seite kann man bis ans obere Ende der Klippen laufen. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick. Passt jedoch auf, denn es gibt auf der Seite zu den Klippen keine Absperrung.

Auf dem Hang hoch zu den Klippen stand eine Frau und hat handgefertigten Schmuck mit keltischen Designs verkauft. Wir kamen ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sie nicht nur Brasilianerin ist und aus Rio de Janeiro kommt, sondern wie ich ein Jahr in Neuseeland gelebt hat. Hier zeigt sich mal wieder, wie viele Zufälle es im Leben gibt.

Unterkunft: Cliffs of Moher Hotel. Das Zimmer war sehr groß, geschmackvoll eingerichtet und nachts war es, abgesehen von den Kühen, sehr ruhig. Das Frühstücksbuffet war sehr lecker. Auf Nachfrage hatten sie sogar Hafermilch parat und so konnte ich auch einen Kaffee am Morgen trinken. Zu dem Hotel gehört eine kleine Bar, in der hier ein Guinness probieren könnt. Zu den Klippen konnte man mit dem Auto in nicht mal fünf Minuten fahren. Preis für das Zimmer für eine Nacht: 135 Euro, pro Person: 45 Euro

cliffs of moher hotel irland

Cliffs of Moher nach Limerick

In der schönen Stadt Limerick genossen wir den Sonnenschein und hatten und ein leckeres Abendessen am Wasser. Wir waren bei Pizza Milano. Hier zu empfehlen ist der Sommer-Salat! Während ich früh ins Bett ging, ließen meine Mama und ihre Freundin es noch im Hoteleigenen Pub bei Live-Musik krachen.

limerick irland

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Unterkunft: George Boutique Hotel in Limerick. Die Rezeptzionisten waren sehr freundlich und hilfsbereit. Die Zimmer waren schön, die eigene Bar ein wenig laut (es war aber auch ein Wochenende), aber das Frühstücksbuffet war sehr gut. Preis für das Zimmer pro Nacht: 112,85 Euro. Pro Person: 37,61 Euro

Von Limerick nach Kenmare

Wenn ihr ein wenig mehr Zeit habt, würde ich euch auf der weiteren Route einen Besuch auf der Dingle Halbinsel empfehlen. Ich habe bereits sehr viel davon gehört und gelesen und es soll sehr schön sein!

Kenmare wird auch das Juwel des Ring of Kerry genannt. Ich hatte mir leider den Magen verdorben, aber meiner Mama und ihrer Freundin hat das kleine Städtchen unheimlich gut gefallen. Kenmare ist stark vom Tourismus geprägt, doch klein und charmant. Drei größere Straßen bilden das Stadtzentrum, somit kann man sich gut orientieren. Hier kann man die Holy Cross Church besichtigen oder den am Stadtrand liegenden Steinkreis Druid’s Circle. Von Kenmare aus kann man auch Tagestouren auf die Halbinseln Iveragh und Beara machen.

ring of kerry irland

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Unterkunft: Wir übernachteten im Lodge Guesthouse B&B, das ich über Airbnb gefunden habe. Das B&B ist eine schnuckelige Pension mit kitschigem, aber auch eindrucksvollem Interior. Jedes Zimmer ist anders gestaltet und man fühlt sich gleich wohl und zu Hause. Das Frühstück war auch sehr gut und wir haben uns für den ganzen Tag gestärkt. Preis für die Nacht: 105 Euro, pro Person: 35 Euro

Vom Ring of Kerry nach Cork

Über den wunderschönen Ring of Kerry ging es nach Cork. Busse dürfen auf der Straße nur in eine Richtung fahren, da diese für Fahrzeuge aus beiden Richtungen zu eng ist. Der Ring of Kerry zeigt Irlands imposante Natur und ich wäre gerne noch ein bisschen länger geblieben. Der Ring of Kerry ist Teil des Wild Atlantic Way und lädt zum Wandern und Erkunden ein.

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Für uns ging es weiter nach Cork. Die Stadt direkt am Wasser war schön und es war eine entspannte Atmosphäre. Es gibt viele kleine Gassen und Pubs, die zum Verweilen einladen. In Cork könnt ihr den English Market besuchen, den Ballycotton Walk laufen und die Natur genießen, im Fitzgerald’s Park entspannen oder Blarney Schloss und Blarney Stone besuchen. Von Cork aus könnt ihr auch mit der Fähre die ehemalige Gefängnisinsel Spike Island für den Tag besuchen.

Unterkunft: In Cork haben wir im Clarions Hotel Cork übernachtet. Das Hotel war sehr schick und schön. Das Bett war ein Traum und das Frühstücksbuffet ließ keine Wünsche offen. Am meisten mochte ich die frisch gepressten Säfte. Preis für das Zimmer pro Nacht circa 150 Euro, pro Person: 50 Euro.

irland cork clarions hotel

Letzte Etappe auf dem Roadtrip in Irland: Cork nach Dublin

Mit ca. vier Stunden hat der letzte Tag die längste Fahrzeit. Wir brachten das Auto zurück zur Mietstelle und verbrachten noch eine weitere Nacht in Dublin in Flughafennähe, da unser Flug sehr früh am nächsten Morgen ging.

Unterkunft in Flughafennähe: Travelodge Hotel Dublin. Einfache Zimmer, aber für den Preis unschlagbar. Das Restaurant kann ich leider nicht empfehlen, frische Zutaten konnte ich hier nicht finden. Preis: 43 Euro, pro Person: 14,30 Euro.

Route Roadtrip Irland

Habt ihr noch weitere Fragen zu einem Roadtrip in Irland?

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2 Comments

  • Reply
    Julia
    5. April 2016 at 9:39

    Oh wie herrlich! Ich plane gerade meinen Irland Roadtrip im Mai und durchsuche
    deine Seite nach Tipps 🙂 Wir werden fast die gleiche Route fahren!
    Freue mich schon riesig.
    Alles Liebe aus Berlin,
    Julia

    • Reply
      Lovelyforliving
      5. April 2016 at 22:38

      Hihi, du warst auch die Inspiration für den Blogpost ;). Fahrt unbedingt die Sky-Road entlang und ich habe von vielen gehört, dass Dingle Island toll sein soll – falls ihr das noch reinpacken könnt!
      Freue mich schon auf deine Erlebnisse!
      Fühl dich gedrückt,
      Yvonne

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