CHECKING IN: DRIFTWOOD RETREAT & ECO TOURS IN BLENHEIM

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[Werbung | In freundlicher Kooperation mit dem Driftwood Retreat & Eco Tours in Neuseeland. Dieser Artikel basiert auf meinen Erfahrungen und meiner persönlichen Meinung.]

[This article in English]

Im Februar ging es für meine beste Freundin aus Neuseeland und mich zur Hochzeit unserer Schulfreundin nach Blenheim. Die Region ist bekannt für seine Weingüter und die örtliche Nähe zu den schönen Marlborough Sounds. Für das Wochenende sind wir im Driftwood Retreat & Eco Tours in Blenheim untergekommen und hatten die beste Zeit: eine wunderschöne Hochzeit, tolles Wetter, ruhige Momente in der Natur, lernten tolle Menschen kennen, hatten wertvolle Zeit als Freundinnen, speisten sehr leckeres Essen und Wein, gingen mit Kälbern, Alpakas, Schafen, Kühen und einem Hund spazieren, genossen den Sonnenauf- und untergang und lernten die wunderschöne Region der Wairau Lagoon vom Kayak aus kennen. Heute erzähle ich euch von unserer Unterkunft: dem Driftwood Retreat & Eco Tours in der Nähe von Blenheim.


WIE KOMMT MAN HIN?

Zum Driftwood Retreat & Eco Tours kommt ihr am besten mit einem Mietauto – das Retreat liegt mit dem Auto circa 20 Minuten entfernt von Blenheim. Es gibt weder Taxis noch Busse. Rose und Will bringen und holen euch jedoch auch gerne mit dem Shuttle-Bus. Das ist aber auch irgendwie das Schöne, in und um das Retreat befindet sich fast ausschließlich Natur: der Opawa River, die Wetlands, die Weinberge und das Meer.


GASTGEBER: ROSE & WILL

Ich bin so dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten derart herzliche Menschen kennenlernen zu dürfen. Rose und Will lieben die Natur, ihre Tiere und setzen sich vielfach für Nachhaltigkeit, den Schutz der Sumpfgebiete und prinzipiell für den Naturschutz ein. Denn 99% von Neuseelands Sumpfgebieten sind seit der Ankunft der Europäer in Neuseeland verschwunden. Wenn man Will und Rose dabei beobachtet, wie sie mit Menschen, Tieren und der Natur umgehen, merkt man direkt, dass viel Liebe in dem steckt, was sie tun und nichts aufgesetzt ist. Bei der Fütterung der Alpakas am Samstag Abend wurde zudem schnell klar: Will und die Alpaka Dame Mahana haben eine besondere Beziehung (mich hat sie direkt angespuckt).

Will und Rose leben ihren Traum: sie zeigen anderen die Schönheit ihrer Region, im Einklang mit Tieren und der Natur. Beide haben eine besondere Leidenschaft für die Vögel in der Region und besonders für andere Vogelliebhaber ist die Wairau Lagoon ein besonderer Ort.

Was ich am Retreat am meisten mochte: die Persönlichkeit, die die beiden in die Unterkunft stecken sowie die große Liebe zum Detail. Man merkt, hier ist man nicht in einer Hotelkette, sondern in einem mit viel Leidenschaft geführten Retreat. Rose und Will nehmen sich viel Zeit, ihre Gäste kennenzulernen und man merkt, dass sie wirkliches Interesse daran haben, neue Menschen aus aller Welt kennenzulernen, voneinander zu lernen und sich inspirieren zu lassen. Über Will und Rose und ihre Geschichte erfahrt ihr mehr auf dieser Seite.




Photocredit: Maryann van Dorp


CHECKING IN

Bei der Ankunft wird man direkt von den Alpaka hinter dem Zaun und dem freundlichen Hund Bonnie begrüßt – man fühlt sich gleich wohl. Rose und Will leben selbst auf dem Anwesen außerhalb von Blenheim und stehen bei jeder Frage mit Rat und Tat zur Seite. Rose hat uns direkt unsere Wohnung gezeigt – mit einem wunderschönen Blick auf die Wetlands.

Rose war direkt sehr offen und freundlich und hat uns zahlreiche Geschichten zum Retreat erzählt. Beispielweise die Geschichte von diesem Greenstone im Haus: Will hat das Stück Treibholz auf eine seiner Touren entdeckt, Rose hat den Green Stone bei einem Spaziergang gefunden. Will hat daraufhin beide Teile bearbeitet und heraus gekommen ist dieses wunderschöne Interior für das Treehouse.


DAS ECO APARTMENT: THE TREEHOUSE

Wir übernachteten im großen Apartment, im Treehouse. Die Wohnung besteht aus einem Schlafzimmer, Wohnzimmer/Lounge, einer Küchenzeile und einem Bad – mit einer großen Fensterfront und einem herrlichen Blick in die Natur. Vom Schlafzimmer aus gibt es einen kleinen Balkon, auf dem man morgens seinen Kaffee genießen kann – oder abends ein Glas Wein. Die Wohnung ist ur-gemütlich und im Bett habe ich geschlafen wie ein Stein. Für mich ist die Qualität des Betts meist am wichtigsten, denn wer will in seinem Urlaub schon auf guten Schlaf verzichten? Im Driftwood Retreat kann man sich entspannt ins gemütliche Bett fallen lassen – wir wollten gar nicht aufstehen. Außerdem mochte ich, dass es im Schlafzimmer keinen Fernseher gab – das strahlt Ruhe aus.

Was ich besonders mochte: der Gedanke an Nachhaltigkeit! Im Driftwood Retreat steht Recycling ganz oben, die Produkte im Bad sind ökologisch, die Energie des Hauses kommt über Solarenergie – also Strom und auch das heiße Wasser. Die Mülleimer sind anstelle von Plastiktüten mit Zeitungspapier ausgelegt, denn besonders diese Plastiktüten sind einzige Verschwendung für einen Aufenthalt von wenigen Tagen – das fand ich wirklich super und werde ich mir für daheim auch abschauen! Was Will und Rose noch alles für die Nachhaltigkeit und den Naturschutz leisten, könnt ihr hier nachlesen.

Preis für das Treehouse: ± 200$NZ pro Person und Paar (circa 116 Euro) Im Wohnzimmer befindet sich ein Extra-Bett, in dem für 50 NZD (circa 30 Euro) pro Nacht eine zusätzliche Person schlafen kann. 


ESSEN

Für den Morgen könnt ihr euch entscheiden, ob ihr euch selbst Frühstück mitbringt oder aber das fantastische Continental Frühstück von Rose probiert. Ihr könnt selbst entscheiden zu welcher Uhrzeit ihr das Frühstück haben wollt. Rose bereitet das Essen am Morgen zu und wenn ihr möchtet, könnt ihr sogar im Bett frühstücken. Wir haben das Frühstück am massiven Esstisch mit Blick auf die Wetlands und die Natur genossen – und es war so lecker! Die Eier sind von den hauseigenen Hühnern, die Früchte auch aus eigenem oder ökologischen Anbau, wir bekamen sehr leckeren Bacon und auch um unsere Allergien wurde sich gekümmert. So bekam ich super leckeren Kokosnuss Joghurt, den ich danach sogar mitnehmen durfte, extra Sojamilch und es gab glutenfreies Brot für meine Freundin. Das fand ich toll: bei allen Zutaten wurde auf gute und ökologische Qualität geachtet. Entweder waren es Produkte aus dem eigenen Anbau im Garten oder von einer qualitativ guten Bio-Marke sowie fairtrade und ökologischer Kaffee. Die Liebe für’s Detail spiegelt sich hier in vielem wieder. Wir saßen noch sehr lange am Esstisch und genossen den Moment, bevor es zu weiteren Hochzeitsfestivitäten ging.

Preis für das Frühstück: 20 NZD (±11 Euro) – für den Preis wirklich unschlagbar und eines der besten Frühstücke, die ich je hatte! Beide Daumen hoch! 

Leider befindet sich in der Küchenzeile keine Kochmöglichkeit, außer einem kleinen Ofen. Wir haben uns demnach für abends Antipasti, Käse und Brot im Supermarkt besorgt und entspannt auf der Couch geschlemmt, bevor wir mit Rose und will einen Spaziergang in die Umgebung machten.

In Blenheim gibt es aber auch sehr viele Möglichkeiten essen zu gehen – Tipps findet ihr im Handbuch im Treehouse. Oder aber von mir: sehr gutes Essen findet ihr im Wither Hills Vinyard (dort hat auch meine Freundin ihre Hochzeit gefeiert). Ich hatte im vergangenen Jahr den Lachs – sehr lecker! Aber auch auf den anderen Weingütern könnt ihr nicht nur den Wein probieren, sondern auch im Restaurant essen.


AKTIVITÄTEN

Das Driftwood Retreat ist ein herrlicher Rückzugsort inmitten der Natur. Hier könnt ihr die Seele baumeln lassen, die Alpakas streicheln, die Vögel in der Natur und im Sumpfgebiet beobachten (Will kann euch hierzu sehr viel erzählen), ihr könnt einen Spaziergang in der Umgebung machen, der Sonne dabei zuschauen, wie sie die Weinberge in goldenes Licht taucht oder aber mit Will eine Kayak-Tour auf dem Opawa River machen. Für einen geführten Spaziergang könnt ihr Rose und Will einfach fragen. 


KAYAK ECO TOUR AUF DEM OPAWA RIVER

Zugegeben, nach einem Hochzeitswochenende an einem Sonntag morgens um sechs aufzustehen – das war nicht ganz einfach. Doch es hat sich so gelohnt! Wir hatten einen atemberaubenden Sonnenaufgang auf dem Wasser, tolles Sommerwetter über den Tag und ich konnte mir keinen besseren Start in den Tag vorstellen, als auf dem Wasser in der Natur zu sein! Für uns startete die Tour derart früh, weil die Kayak-Touren auf die Gezeiten und euch persönlich abgestimmt werden.

Zunächst zeigt Will euch, wie ihr am besten in ein Kayak ein- und aussteigt, wie ihr das Paddel halten müsst, er gibt Health&Safety Instructions und erzählt euch die Geschichte des Wairau Rivers und der Strecke, die im Anschluss abgefahren wird. Meine Freundin und ich gingen gemeinsam in ein Kayak und nach einem kurzen Test-Paddel ging es raus auf den Fluss. Der Blick auf die Berge und das Wasser ist einmalig und so wunderschön – für mich ein absolutes Highlight, denn diese Region Neuseelands war mir bisher weniger bekannt.

Photocredit: Will Parsons

Wir paddelten für eine Weile, beobachteten die Vögel (es ist beeindruckend: Will kann euch aus vielen Metern Entfernung stets die jeweilige Vogelart nennen) und lernten uns aufeinander abzustimmen und das Kayak zu steuern. Das machte eine Menge Spaß und natürlich knurrt auch irgendwann der Magen. Also ging es in die Richtung einer kleinen Insel – wo wir kurz vorher erstmal auf einen Leoparden-Seelöwen stießen, der anscheinend über das Meer in den Fluss gekommen ist und seit mehreren Monaten im Fluss alleine lebt. Ich kann euch sagen: wir haben uns ganz schön erschrocken. Der Seelöwe ist zwar nur neugierig, doch ist es schon etwas anderes so ein großes Tier in seinem natürlichen Lebensraum zu sehen – einzig und allein vom Kayak aus.

Photocredit: Will Parsons

Auf der Insel angekommen, bereitete uns Will ein fabelhaftes Frühstück zu. Rose hatte am Morgen bereits das selbstgemachte Essen vorbereitet und auch hier wieder an alles gedacht: Brötchen mit Bruschetta-Tomaten, Fruchtsalat, leckeren Kaffee und Muscheln von den Marlborough Sounds! Ich hatte selbst vorher noch keine Muscheln gegessen, doch wurden sie mit Gewürzen erhitzt und waren so lecker! Meine Freundin schwört darauf. Nach dem Frühstück zeigte uns Will den Rest von der Insel und auch eine Wasserpumpe, die alleine über den Wasserdruck funktioniert und trinkbares Wasser aus 30 Metern Tiefe hochpumpt.

Photocredit: Will Parsons

Danach ging es auch schon wieder zurück in Richtung des Retreats, denn für uns ging es weiter in Richtung Wellington. Wir paddelten auf’s Wasser, was bei dem zugenommenen Wind gar nicht so einfach war. Will gab uns zwei Segel und Anweisungen und so konnten wir auf bestimmten Abschnitten auf dem Fluss mit unserem Kayak segeln – das hat richtig viel Spaß gemacht (und mir sicher ein paar Armmuskeln gebracht). Zurück im Retreat konnten wir bei Rose und Will duschen und mussten uns langsam schweren Herzens verabschieden, bevor Rose uns an der Busstation absetzte.

Preis für die Kayak-Tour von vier Stunden: 200 NZD pro Person. Zudem pflanzen Will und Rose für jede gemachte Tour einen Baum.

Photocredit: Maryann van Dorp


SCHWIMMEN IM WASSERLOCH

Nicht weit entfernt von der Stadt befindet sich ein wunderschönes Wasserloch, in dem ihr schwimmen könnt. Der Ausblick ist der Wahnsinn: türkisfarbiges Wasser, die Berge und der Fluss im Hintergrund. Wir verbrachten hier den restlichen Samstag mit Freunden und ich hätte mir keinen besseren Ort vorstellen können. Zum Wasserloch kommt ihr nur mit einem eigenen Auto. Es befindet sich am Ende der Boyces rd, biegt rechts ab und folgt dem Schotterweg.

Photocredit: Maryann van Dorp


WEINPROBEN

In der Weinregion in und um Blenheim liegt es natürlich nahe, die lokalen Weine zu probieren. Auf den verschiedenen Weingütern könnt ihr Weinproben machen – beispielsweise im St. Clair Estate Family Winery für 5 NZD, Wither Hills Winery, Villa Maria Estate Marlborough Winery oder Brancott Estate. Meine Empfehlung: der Pinot Gris von Wither Hills und meine Freundin liebt den Rose!

Villa Maria

Brancott Estate

Zu jeglichen Aktivitäten könnt ihr jedoch auch stets Will und Rose fragen!

 

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