8 DINGE, DIE DIR VORM REISEN KEINER ERZÄHLT

  1. Man kann schon mal eine komplette Woche allein zum Packen brauchen. Schließlich kann man nicht seinen ganzen Kleiderschrank mitnehmen und muss an jedem Ort wieder umpacken. Genauso wie es einem zum Verhängnis werden kann, auf einer Strandinsel mit Rollkoffer anzukommen – hier gehört eben an alles gedacht, auch an den richtigen Rucksack.
  2. Um den billigsten Flug/Bus/Zug zu finden und sich eine tolle Reise als Student zu leisten, verbringt man schon mal bis zu fünf Wochen konstant vorm Laptop. Mit viereckigen Augen, unglaublich vielen Zetteln zum Preise vergleichen und den Tränen nahe.

  3. Beim Reisen wird man mindestens fünf Kilo zunehmen. In jedem Land, an jedem Ort gibt es Neues zu probieren, eine Spezialität und viel zu viel Leckeres, das man probieren muss. travel_brigadeiro

  4. Irgendwann ist man es auf Reisen leid, mit jeder Person nur Smalltalk zu reden und freut sich auf die Menschen, die man “jetzt schon” länger als zwei Tage kennt. Denn mit denen kann man auch mal über andere Dinge sprechen, als das Geleier von persönlichen Eckdaten seines Lebenslaufs.

  5. Das eigene Level an Sauberkeit verabschiedet sich schon nach mehreren Tagen und man kommt mit viel weniger aus, als “daheim”. Da geht man schon mal auf der Insel mit Schaufel zur Toilette oder schüttet mitten im Regenwald den Eimer Wasser nach.

  6. Man lernt, zu jeder Uhrzeit und bei jeder Lautstärke zu schlafen. Im Hostel läuft immer irgendjemand betrunken rum, kommt entweder sehr spät nachts an oder muss den frühesten Flug morgens erwischen – schließlich reisen hier alle auf Budget.

  7. Zwischen dem einen Naturwunder, dem schönsten Strand und der beeindruckenden Großstadt können schon einmal 12-20 Stunden unbequeme Busfahrt, ein Horror-Flug oder eine Lebensmittelvergiftung liegen.travel_whitsunday islands

  8. Die Reise ist bestimmt nicht so verlaufen, wie es einem die schönen Bilder auf Facebook vermitteln, die Freunde von ihren Reisen hochladen – keiner wird hier das Bild hochladen, wo das Hostel ein einziger Fehltritt war oder die Partynacht in einem einzigen Desaster endete. Letztlich steht hinter jedem einzelnen Foto eine riesengroße Geschichte und es macht unglaublich Spaß, nach dieser zu fragen. Denn DAS sind doch die eigentlichen Geschichten, die das Reisen ausmachen und nach denen es sich lohnt zu fragen. Denn es gibt immer was zu lachen, zu lernen und zu feiern.

EN:

  1. Packing can actually take up to a complete week, because you can’t just pack your whole closet and need to repack at every new place. As well as it can be so dumb to arrive at an island full of sand with a suitcase with rolls underneath – you actually have to think of every circumstance, and the right luggage.

  2. To get the cheapest flight/bus/train and to be able to afford a great trip as a student, it can happen that you ist in front of your laptop for over five weeks. With eyes already as a square, many papers on which you tried to compare prices and almost crying. 

  3. While traveling, everyone gains at least five kgs. In every country, at every city, there is something new to try, a speciality or something yammy, what you just have to try.

  4. After some time of traveling, you can get really annoyed of only doing smalltalk with people and are happy if you know some people longer than two days, to which you can talk to about other things than your personal life-CV.

  5. The own level of ‘clean’ says goodbye after a couple of days. You start to get used to different levels of clean, so you end up going to the loo with a shuffle on a sand island or throwing a bucket of water in the hole in the middle of the rainforest.

  6. You get used to sleeping at every time of the day and at any noise level. There is always someone drunk in a hostel, arrives very late or needs to catch the early flight in the morning – as we all travel on budget.

  7. Between a miracle of nature, the most gorgeous beach or an impressive metropolis can actually be located between 12 or 20 hours of an uncomfortable bus-ride, a flight of horror or the hell of food poisoning.
  8. The trip was definitely not alike to the beautiful pictures your friends uploaded on Facebook. No one will upload a picture of the hostel, which was a total mistake or the party night out, which ended in a disaster. Behind every picture stands such a BIG story and those are the stories that make traveling amazing. Those stories are always worth to ask for as there is always something to laugh about, to learn from or to celebrate.

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5 Comments

  • Reply
    Jessy
    24. Februar 2015 at 13:12

    Wie wahr! Das mit dem Kofferpacken kommt mir so bekannt vor. Und auch das mit den Preise vergleichen, ich suche auch immer die günstige Alternative aus, damit das gute Geld für den Urlaub übrig bleibt!

    Liebe Grüße
    Jessy von Kleidermädchen

    • Reply
      Lovelyforliving
      25. Februar 2015 at 10:53

      Meist lohnt sich das aber auch richtig ;).
      Viele liebe Grüße & happy travels,
      Yvonne

  • Reply
    Elke
    24. Februar 2015 at 22:11

    Man sieht die tollen Fotos und glaubt gar nicht, wieviel Zeit, Verzweiflung, Engagement, Enthusiasmus, Motivation und ‘Sekt’ dahintersteckt. Besonders, dass das ‘Nicht-Aufgeben’ sicher sehr anstrengend ist, aber die Belohnung der neuen Erfahrungen, der Menschen und Länder, die man kennen lernt, alles Unbequeme, Schiefgelaufene weit überwiegt. Weiter so!!!!!

    • Reply
      Lovelyforliving
      25. Februar 2015 at 10:55

      Das nächste Mal nehmen wir gleich Wein – geht das noch leichter von der Hand!
      Reisen entschädigt wirklich für alles ;). Das nächste Mal bist du auch dabei und ich freu mich schon – knutschibutschi

  • Reply
    Michèle
    25. Februar 2015 at 15:31

    Hahaha, ich habe mich in so vielen Punkten wiedererkannt! =D

    http://www.thefashionfraction.com

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