LEBEN IM AUSLAND REISEN

HOW TO | AUSLANDSSEMESTER – FINANZIELLES

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Klar, um die Welt zu reisen, ist nicht billig. Doch hat man über die Universität Unmengen an Möglichkeiten, um sich einen Auslandsaufenthalt finanzieren zu können. Kann nicht? Gibt’s nicht!

Welche Optionen gibt es?

  • Natürlich als erstes: SPAREN, SPAREN, SPAREN! Sich einen Auslandstraum zu erfüllen, heißt vor allem, vorher auf vieles zu verzichten. Muss es die dritte schwarze Jeans sein? Muss es der große Latte Macchiato mit Sojamilch und Karamellsirup und Sahne sein? Überlegt euch, wo ihr am besten abspecken könnt. Habt ihr Netflix? Kündigen. Habt ihr einen viel zu teuren Handvertrag? Wechselt ihn. Habt ihr Sportvereine, in die ihr schon lange nicht mehr geht? Mitgliedschaft kündigen. die Liste könnte ewig so weiter gehen, es GIBT definitiv Möglichkeiten lukrativ zu sparen.
  • Falls ihr noch keinen habt, sucht euch einen NEBENJOB! Probiert so viele Schichten zu kriegen wie es geht. Jemand ist krank? Ich komme. Ihr sucht jemanden für Samstag? Ich komme. Natürlich soll die Uni nicht unter der Arbeit leiden, aber das gesunde Maß wisst ihr am besten für euch selbst. Tipp: Den größten Verdient habt ihr in der Gastronomie – hello Trinkgelder!
  • AUSLANDSBAFÖG: Es muss nicht heißen, dass ihr kein Auslands-Bafög bekommt, nur weil ihr kein innerdeutsches Bafög kriegt. Beim Auslandssemester wird noch einmal komplett anders gerechnet. Also, macht euch die Mühe und füllt die Formulare aus – es kann sich lohnen. Hier gibt es zusätzlich einen Reisekostenzuschuss und bei Studiengebühren wird evtl. ein Teil übernommen.
  • ERASMUS: Wie schon erwähnt, bekommen die Erasmus-Studenten einen monatlichen Zuschuss. Der hängt davon ab, wie viele Studenten in dem Jahr ins Ausland gehen, wie hoch die Lebenshaltungskosten im Austauschland sind und wie hoch der allgemeine Förderungsbetrag in dem jeweiligen Jahr ist. Für den Zuschuss müsst ihr euch nicht noch einmal extra bewerben.
  • STIPENDIEN: Es lohnt sich, sich zu informieren. es gibt verschiedenste Stipendien bei Stiftungen, aber es gibt auch die bekannteren Optionen: DAAD-Stipendium (Bewerbung bei einem einjährigen Aufenthalt), Baden Württembergstipendium (In eurem Bundesland gibt es bestimmt etwas vergleichbares), das PROMOS Stipendium (für Kurzaufenthalte als Free Mover, wird von der Uni vergeben). Zusätzlich haben die Universitäten eine Liste an Stipendien, die sie anbieten. Hier kann es sich z.B. um einen Flugkostenzuschuss oder ähnliches drehen. Hier könnt ihr informieren!
  • AUSLANDSKREDIT: Als letzte Möglichkeit, wenn wirklich gar nichts mehr geht, könnt ihr euch einen Kredit aufnehmen. Es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten des Bildungskredites, die ihr erst Jahre später zurück zahlen müsst und meistens einen sehr viel kleineren Zinssatz haben, als andere Kredite.

Das mag sich jetzt sehr viel anhören, doch ich kann euch sagen: JEDER einzelne Verzicht ist das Reisen wert. Und wenn man will und alles dafür tut, dann kann man am Ende sein Ziel erreichen.

Wer von euch hat auch ein Auslandssemester gemacht? Fallen euch noch wichtige Dinge ein, die ich hier vergessen habe, aufzuzählen?

Author’s note: this blogpost will be solely in German, as I don’t know about the application process in other countries.

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2 Comments

  • Reply
    Kaja
    Juni 3, 2015 at 13:36

    Hi Yvonne,

    ich habe letztes Jahr ein Auslandssemester in Shanghai gemacht. Und ich kann definitiv sagen, das war die BESTE ZEIT meines Lebens! Klar, der Aufenthalt war nicht ganz preiswert, aber einige aus meinem Kurs haben sich einfach in Shanghai mit einem Nebenjob etwas dazuverdient. (Auch wenn das offiziell nicht erlaubt ist, aber es gibt ja immer Mittel und Wege.)
    Der Auslandsaufenthalt hat mich nicht nur persönlich weitergebracht, sondern mir auch ganz neue berufliche Perspektiven eröffnet: Ich lebe und arbeite jetzt in Hong Kong! Daher kann ich auch nur jedem raten zu reisen und sich die Welt anzuschauen!

    Liebe Grüße,
    Kaja

    • Reply
      Lovelyforliving
      Juni 11, 2015 at 15:19

      Wow, Kaja, das hört sich ja großartig an! In Ozeanien darf man sogar bis zu 20h die Woche arbeiten, also ganz legal.
      Wie toll, dass du jetzt in Hongkong bist! Meine Freundin ist auch hingezogen und super happy dort. Ich wünsche dir alles Liebe und viel Spaß auf deinen weiteren Reisen!
      Liebe Grüße,
      Yvonne

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